Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V.

Der Freundeskreis ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V. ist ein Zusammenschluss von Personen, die die Erhaltung und kulturelle Nutzung des Gebäudes der ehemaligen Synagoge zum Ziel haben. Zu den Aufgaben des Vereins gehört es, die Stadt Deidesheim als Eigentümerin des Gebäudes in ihren Bemühungen zu unterstützen, das Gebäude der ehemaligen Synagoge zu erhalten und es für kulturelle Veranstaltungen, die dem Geist des Gebäudes entsprechen, den Bürgerinnen/Bürgern zur Verfügung zu stellen.

Hinweis

Die Adventsmatinee am 06. Dezember 2020 mit der Frauenschola St. Ulrich unter der Leitung von Marie Luise Birkhofer muss Corona bedingt leider entfallen. Wir bemühen uns um einen neuen Termin im Jahre 2021.

Wie das Veranstaltungsprogramm für das Jahr 2021 aussehen wird, ist derzeit noch offen und hängt weitgehend von der Entwicklung der Corona Pandemie ab. Bitte informieren Sie sich durch einen regelmäßigen Besuch unserer Website.

Information

Einweihung des Oswald-Hugo-Feis-Hofes

Über 40 Gäste waren am Montag, den 05. Oktober 2020 der Einladung des Freundeskreises ehemalige Deidesheimer Synagoge e.V. zur Einweihung des Oswald-Hugo-Feis-Hofes gefolgt.

Der Vorsitzende des Freundeskreises Prof. Dr.-Ing. Georg Maybaum beleuchtete in seiner Ansprache die positiven Seiten des Lebens von Oswald Hugo Feis als renommierter Weinhändler, langjähriges Mitglied im Stadtrat der Gemeinde Deidesheim und als Unterstützer zur Stiftung der Muttergottes Statue, die heute vor dem Chor der Pfarrkirche St. Ulrich steht.

Achim Schulze, Mitglied des Stadtrates und stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreises erzählte, wie sich die kommunalen Gremien ab Januar 2013 mit dem Anliegen befassten, den jüdischen Bürger Oswald Hugo Feis ehren zu wollen und wie dieses in den Beschluss mündete, den Raum vor der Synagoge als Oswald-Hugo-Feis-Hof zu benennen.

Bürgermeister Manfred Dörr gedachte der Vorgänge am 10. November 1938, als eine Meute Nazis die Wohnung von Oswald Hugo Feis verwüsteten, ihn ausgeraubt und aufs Tiefste gedemütigt haben. Er erinnerte an eines der Opfer von Willkür und Gewalt aus der dunklen Zeit unserer Geschichte. Gewalt gegen Menschen anderen Glaubens, Gewalt gegen Menschen anderer Herkunft, anderer Hautfarbe, Gewalt gegen Frauen und Kinder, gegen Behinderte oder die Schwächeren in unserer Gesellschaft sei durch Nichts zu begründen.

Anschließend wurde die bronzene Gedenktafel enthüllt.